Versöhne dich mit deinem Schicksal

erstellt am: 12.02.2021 | von: | Kategorie: psychische Gesundheit, Psychologie

Wenn wir über das Schicksal sprechen, ist damit häufig ein Ereignis gemeint, welches unabwendbar ist. Das Schicksal wirkt, ohne dass du dagegen etwas tun kannst. Zumindest glauben wir das. Doch wir haben auch Einfluss auf unser Schicksal. Einige Stationen des Lebens lassen sich aber nicht beeinflussen. Wenn wir das Schicksal erleben, ist es für die meisten Menschen eine negative Erfahrung. Versöhne dich mit deinem Schicksal! Do wie geht das?

Die negative schicksalhafte Erfahrung

Eine negative schicksalhafte Erfahrung kann den Menschen innerlich zerstören. Ob es sich dabei um einen Unfall handelt, Todesfälle oder Gewalttaten ist egal. Eltern, die ihre Kinder verlieren oder Liebende, die ungewollt getrennt wurden sind nur Beispiele für ein mögliches Schicksal. Nicht jeder verkraftet einen solchen Schicksalsschlag. Und viele Menschen verbittern innerlich. Sie haben keinen Lebensmut mehr und glauben, vom Universum bestraft zu werden.

Manchmal isolieren sich diese Menschen und vereinsamen. Oder sie vertrauen niemanden mehr. Andere hingegen vermeiden alle Handlungen, die an das erfahrene Schicksal erinnern. Die Frage, warum du das erleben musst, ist ständig in deinen Gedanken. Doch niemand gibt dir eine Antwort auf deine Fragen. Das Leben kann dann zu einer Qual werden und die betroffene Person stark belasten.

Mit dem Schicksal versöhnen und das Karma verstehen

Müssen wir mit dem leben, was das Schicksal für uns bereithält? Wir können uns auch mit dem Schicksal versöhnen, indem wir lernen, es zu verstehen. Denn das Schicksal resultiert aus dem Karma, welches nicht gelöst wurden, sondern nun wirkt. Im Prinzip ist dieser Karma Aspekt nicht mehr zu lösen. Vielleicht, weil es zu spät dafür ist oder weil man die Hintergründe dieses Karma Aspektes gar nicht kennt. Das Schicksal ist nämlich eng mit dem Karma verbunden. Und jede Karma Aufgabe verbirgt einen tieferen Sinn.

Wenn wir verstehen, warum wir diese Karma Aufgabe bekommen haben, können wir das daraus resultierende Schicksal begreifen. Um sich mit dem Schicksal zu versöhnen ist es wichtig, sich selbst zu verzeihen. Dafür, dass man die Karma Aufgabe nicht erkannt hat. Oder weil man zu bequem war, um sich mit dieser Aufgabe auseinander zu setzen. Auch Ängste können ein Grund sein, warum man seine Karma Aufgabe nicht löst. 

Das Karma ist keine Strafe

Auch wenn wir glauben, dass das Karma eine Strafe ist für vergangene Taten, ist es nicht so. Vielmehr ist es eine Lektion, die du lernen sollst. Bei den Karma Aufgaben geht es um Reflexion, Einsicht und Verständnis. Nur so kannst du seelisch wachsen, wenn du dein Karma verstehst. In vielen Fällen erkennen wir was die Karma Aufgabe sein könnte. Wer aber versäumt dieses zu bearbeiten könnte eines Tages damit rechnen, dass aus dem karmischen Aspekt ein Schicksal mutiert.

Beispiel:

Der Autofahrer weiss, dass es nicht richtig ist betrunken mit dem Auto fahren. Und trotzdem tut er es. Er schafft es auch mehrfach ohne einen Unfall das Auto nach Hause zu fahren. Doch eines Tages verursacht er einen Unfall durch seine Trunkenheit am Steuer. Dabei wird ein kleines Kind gefährlich verletzt. Jetzt hat die Person das Schicksal ereilt, was unabänderlich war. Es war nur eine Frage der Zeit, wann das Schicksal wirkt. Selbst wenn diese Person am Tag des Unfalls sich bewusst darüber ist, dass es falsch ist, mit dem Auto zu fahren, wird er trotzdem tun. Der Mensch ist dem Fall zu schwach, um eine andere Entscheidung zu treffen.

Die Karma Aufgabe ist in dem Fall, Verantwortung für seine Handlungen zu übernehmen. Das hat der Autofahrer nicht getan. Er kann nun verzweifeln oder sich betrinken – das Schicksal ist jetzt nicht mehr abänderbar. Aber er dafür sorgen, dass so etwas in der Zukunft nicht noch einmal geschieht. Doch dazu muss er reflektieren, dass es falsch war, wie er gehandelt hat. Und er muss verstehen, dass er Verantwortung für sich und seine Mitmenschen übernehmen muss.

Verzeihen und Vergeben

Das Schicksal kann aber auch durch andere Personen ausgelöst werden. In dem Fall ist es wichtig, dass du dieser Person verzeihst. Auch wenn dir das sehr schwerfällt, so ist das doch der Weg zum inneren Frieden. Die innere Wut, der Groll oder auch der Hass wird erst verschwinden, wenn du der Person vergeben kannst. Denn diese Gefühle sind alle mit negativen emotionalen Schwingungen verbunden. Diese bleiben so lange bei dir, so lange du sie behältst. Mit dem Verzeihen aber gibst du diese Gefühle ab. Nur so bist du in der Lage wieder in deine innere Mitte zurück zu finden. Vielleicht gelingt es dir nicht sofort, das umzusetzen.

Das Schicksal akzeptieren

Wer sich ständig gegen das Schicksal wehrt, wird nie die innere Ruhe finden. Das was geschehen ist, lässt sich nicht rückgängig machen. Manche Menschen leben deshalb in ihren Gedanken in der Vergangenheit. Und zwar in ihrer Erinnerung an die Zeit, in der noch alles gut war. Damit versäumt man, die Gegenwart wahrzunehmen und diese zu leben.

Schon aus diesem Grund macht es Sinn, das Schicksal zu akzeptieren. Doch die Akzeptanz sorgt auch dafür, dass du die Karma Aufgabe, die dahintersteht, verstanden hast. Manche Dinge können wir nicht begreifen und manchmal erkennen wir auch keine Karma Aufgabe, die sich dahinter verbirgt. Selbst in diesen Fällen ist es ratsam, die Dinge zu akzeptieren und daran zu glauben, dass es einen tieferen Sinn gibt.

Schicksalhafte Ereignisse vermeiden?

Am besten ist es, wenn du Karma Aufgaben sofort angehst und diese bearbeitest. Wenn du Angst davor hast, hole dir Hilfe. Je länger ein karmischer Aspekt wirkt, umso grösser ist die Gefahr, dass daraus ein negatives schicksalhaftes Ereignis eintritt. Es gilt, dafür zu sorgen, dass du schicksalhafte Ereignisse vermeidest.

Eine Karma Analyse gibt Einblick in deine Karma-Akte

Wer seine Karma Aufgaben nicht kennt, kann sich an professionelle spirituelle Berater wenden, die eine Karma Analyse durchführen. Meistens sind aber Dinge, mit denen du nicht gerne auseinandersetzt. Auch Themen, die verdrängt wurden könnten dazu gehören. Löse bestehende Konflikte auf und beobachte deinen Handlungen kritisch. So kommst du den Karma Aufgaben, die für dich bereitstehen näher. Eine spirituelle Karma Analyse gibt Einblick in deine Karma-Akte und hilft dir, die Dinge zu verstehen.

Die schönen Karma Aspekte werden nicht so stark wahrgenommen, die die negativen. Wenn ein positiver Karma Aspekt wird, sprechen wir gerne davon, dass wir Glück gehabt haben. Doch wir werden auch belohnt, wenn wir das Karma aufarbeiten. Es reduziert negative schicksalhafte Ereignisse und sorgt dafür, dass du einen inneren Frieden findest. Reflektiere dein Denken und Handeln, damit du keinem solchem Schicksal unterliegst. 

lena schmidt
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