Kokosöl – dufter Alleskönner

erstellt am: 26.11.2019 | von: | Kategorie: Gesundheit, Lifestyle

Alleskönner Kokosöl

Kokosöl findest du in jedem gut sortieren Supermarkt-Regal. Vielleicht hast du schon von diesem oder jenem gehört, was du damit alles machen kannst? Für deine Gesundheit, für deine Schönheit oder auch als Werkstoff. In diesem Ratgeber habe ich dir meine Kokosöl – Tipps zusammengefasst. Wetten, irgendetwas ist dabei, was du noch nicht kanntest? Ich mag Kokosöl sehr gern. Es riecht sehr gut und lässt sich vielseitig nutzen. Welches Kokosöl ist das Beste? Auf was kommt es an?

Hinweis: Ich schreibe hier über meine eigenen Erfahrungen und ich ersetze keinen Arzt oder Therapeuten!

Welches Kokosöl kaufen?

Kokosöl ist nicht gleich Kokosöl. Wenn du auf Nachhaltigkeit blickst, wirst du schnell erkennen, dass das Öl beziehungsweise die Nuss angebaut werden muss. Dafür wird nicht nur die Fläche gebraucht, es muss auch geerntet werden. Die Bauern vor Ort müssen von dem Ertrag ebenfalls leben können. Konventionell hergestelltes Öl geht also schnell zulasten der Natur und der Menschen. Wenn du Öl kaufst, achte daher auch auf Nachhaltigkeit.

Kaufe Bio-Öl, das ist nicht nur besser für die Umwelt, sondern auch für deine Haut!

Kokosöl Verwendungsmöglichkeiten

Kommen wir zu den weitreichenden nutzbaren Eigenschaften des Kokosöles. Was kannst du damit tun?

Kokosöl zum Essen

Mit Kokosöl kannst du leckeres Essen zubereiten. Es schmeckt leicht süß und gibt dem Gericht den gewissen Pfiff. Wenn es kalt ist, wird es fest. Zum Kochen und Braten oder auch Backen eignet es sich gut – für Salate nicht. Mit seiner hohen Nährstoffdichte ist es schon an diesem Punkt ein wahrer Schatz für deine Gesundheit.

Die in dem Kokosöl enthaltenen Triglyceride sorgen für einen steten Stoffwechsel, der nicht ansetzt. Ein Esslöffel am Tag soll ausreichend sein, um ein langfristiges Ergebnis zu erzielen. Da das Fett dein Herz-Kreislaufsystem nicht belastet, eignet sich Kokosöl hervorragend für eine Ernährungsform, die auf verschiedene Krankheiten Rücksicht nehmen muss. Es gibt Menschen die schwören bei einer Diät auf Kokosöl, sie hätten weniger Heißhunger und nähmen mit dem Öl besser ab.

Kokosöl Schönheit

Kokosöl ist auch wunderbar für deinen Körper geeignet. Die Handhabung ist dankbar und mit wenig Aufwand lassen sich gepflegte Ergebnisse erzielen.

Kokosöl für die Haare

Mit Kokosöl kannst du eine wunderbare Haarkur machen. Bevor du das aufgewärmte Öl in deine Haare gibst, wasche dein Haar vorher mit einem milden Shampoo. Knete nun das erwärmte Öl in deine Haare. Ich nutze dann eine Badehaube und wickel mir darüber ein Handtuch um den Kopf. Damit bleibt das Haar warm und deine Kleidung wird geschützt. Lasse diese Kur zwei Stunden mindestens, besser über Nacht wirken. Danach mit warmem Wasser ausspülen. Fertig!

Kokosöl für die Haut

Kokosöl eignet sich gut für die After Shave Pflege. Es hilft gegen Rasurbrand und lässt deine Haut weich und geschmeidig werden. Kleine Pickel suchst du vergebens. Kokosöl ist aufgrund seiner antibakteriellen Wirkung bekannt und kann auch bei Akne hilfreich sein, auch wenn das Öl sehr fettig ist. Solltest du eine fettige Haut haben, kann es entsprechend seiner Eigenschaften Akne aber auch verschlimmern. Für trockene Haut kann das Öl währenddessen ein wohltuender Balsam sein.

Hast du Probleme im Winter mit den wechselnden Witterungen? Vom Haus in die schneidende Kälte und dann in ein klimatisiertes Büro. Nicht nur deine Haare, sondern auch deine Haut leiden unter diesen wechselnden Umständen. Kokosöl eignet sich:

  • für die Hände
  • für das Gesicht
  • für die Füße
  • für den gesamten Körper
  • als Pflege nach der Rasur (am ganzen Körper)
  • auch als Deoersatz

Ich nutze das Öl auch, wenn die Haut rissig ist oder wenn ich eine Wunde habe.

Zudem soll Kokosöl auch gegen:

  • Cellulite
  • Falten
  • Neurodermitis
  • Schuppenflechte
  • Altersflecken
  • Schwangerschaftsstreifen
  • Sonnenbrand

helfen. Grund sind seine feuchtigkeitsspendenden und antibakteriellen Eigenschaften. Leider kann ich dazu nichts sagen. Probiere es doch einfach aus, schaden wird die das Öl keinesfalls.

Protipp: Wenn du unter etwas gegen deine Nagelhaut unternehmen willst, weiche dein Nagelbett vorher mit Kokosöl ein. Das bereitet wunderbar vor, auf gesunde Art und Weise.

Kokosöl Zahngesundheit

Kokosöl ist auch gut für deine Zähne! Du kannst deine Zahncreme auch schnell selbst machen.

Mein Rezept:

Warmes Kokosöl mit Natron vermischen und ein paar Tropfen Teebaumöl hinzu. Alles gut durchrühren und langsam abkühlen lassen. Langsam aus dem Grund, weil sich das Natron sonst am Boden absetzt und das Öl oben schwimmt.

Kokosöl ist wunderbar gegen Bakterien und kann auch Karies vorbeugen. Das Teebaumöl tut dies auch, nur „schärfer“. Das Natron dient zur Reinigung mit Putzwirkung. Nimm nicht zu viel Natron, sonst leidet dein Zahnschmelz.

Manchmal mache ich auch Ölziehen mit Kokosöl! Dazu kannst du einfach einen Esslöffel Öl in deinem Mund erwärmen und dort lassen. Nach 15 Minuten ausspucken und mit warmem Wasser nachspülen. Ich habe damit sehr gute Ergebnisse erzielt. Die Zähne werden weißer und es bildet sich ein Schutz. Kleine Tee- oder Kaffeeflecken verschwinden und es hilft auch gut bei kleinen Entzündungen.

Spucke das Öl aber nicht in das Klo oder in die Spüle, dort wird es aufgrund der Kälte wieder hart.

Kokosöl Holzpflege

Wusstest du, dass sich das Öl auch gut als Holzschutz nutzen lässt? Holz ist ein Naturmaterial, welches Pflege benötigt. Du kannst das Öl einfach mit einem weichen Lappen auftragen. Nimm nie zu viel Öl auf einmal, sondern immer nur ein bisschen. Gesättigt ist das Holz, wenn sich nach der Einwirkzeit noch ein Ölfilm auf dem Holz befindet. So kannst du Naturholz wunderbar pflegen, schützen und geschmeidig halten.

Kokosöl für Haustiere

Kokosöl ist in der Regel sehr bekömmlich und hilft auch, den Darm zu reinigen. Wie bei dem Menschen ist das für Tiere auch förderlich. Ich gebe meiner Hündin hin und wieder etwas Kokosöl ins Essen. Ihr schmeckt es! Im Sommer hilft es ein bisschen gegen Zecken, wenn ich das Fell mit Öl abstreiche. Ich nehme nie viel, sondern eher einen Hauch, weil es sonst leicht daran festklebt – das kann aber von Hund zu Hund auch wieder unterschiedlich sein.

Bist du im Winter viel dort unterwegs, wo die Wege gesalzen werden? Entweder das Salz, aber auch die Kälte kann Hundefüßen zusetzen. Hier eignet sich das Öl wunderbar zur Pfoten-pflege.

Wenn du deinem Hund die Ohren sauber machen musst, so wie ich, ich habe einen Basset Hound, dann nehme ich etwas Öl auf ein Tuch, um die Öhrchen auszuwischen.

Vor- und Nachteile Kokosöl

Für mich persönlich ist das Öl ein hervorragender Alleskönner und ich habe mittlerweile mindestens drei Gläschen im Haus: Eines steht in der Küche, eines im Bad und eins für alles andere. Auch wenn es nicht zu den günstigsten Möglichkeiten zählt, wenn man so wie ich auf Nachhaltigkeit und Bio-Qualität achtet, rentiert sich das aber (für mich zumindest) über das ganze Jahr. Nicht zuletzt aufgrund der Vielseitigkeit.

Vorteile Kokosöl

  • Ich habe immer erste Hilfe im Haus die vielseitig einsetzbar ist
  • Ich kann das Öl für fast alle Bereiche nutzen
  • Es hat keine Nebenwirkungen
  • Es ist durchweg gesund
  • Ich kann es im Sommer und im Winter
  • für mich selbst
  • oder für meine Hündin nutzen

Nachteile Kokosöl

  • Der Anschaffungspreis ist nicht der günstigste
  • Ein bisschen Recherche ist notwendig, wenn man Nachhaltig kaufen möchte

Mein Kokosöl Fazit

Nie wieder ohne! Für mich ersetzt Kokosöl so derart viel, dass ich sehr froh bin, mir Haufenweise Plastik, Verpackungen, Döschen und Tinkturen sparen kann. Aus einem ganzen Haufen „Zeug“ wird ein Glas. Fertig. OK, in meinem Fall drei.

Ob das Öl für deine Haut und deine Haare nützlich ist, wirst du, wenn du möchtest, ausprobieren müssen. Im Zweifel vergewissere dich vorher bei deinem Arzt oder Therapeuten. Dieser Ratgeber über Kokosöl ist ein persönlicher Rapport.

Viel Spaß beim Ausprobieren! Hast du auch Erfahrungen mit Kokosöl machen können? Schreib es gern in den Kommentarbereich!

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