Beginn der Schöpfung

erstellt am: 18.12.2019 | von: | Kategorie: Ethik, Literatur, Religion, Spiritualität, Writing

Das expandierende Universum ist ein Beweis für eine ewige Schöpfung, die ohne eine allmächtige Quelle endloser Energie nicht existieren kann. Ist nicht ein Tropfen der Beginn jeglicher Art von Lebensform?

Ein Samen ist ein Beispiel für einen anderen Samen. Der Samen, aus dem der Allmächtige Gott in seiner Barmherzigkeit den fruchtbaren Baum geschaffen hat, ist ein Beispiel für Sein ewiges Dasein. Die Frucht erzeugt neue Samen, die zu neuen Obstbäumen werden und so weiter. So beginnen die Menschen und das Tier aus einem Samen oder einem einzelnen Tropfen Flüssigkeit zu bestehen. Daher können die Pflanzen und Tiere mit ihrem instinktiven Verhalten einerseits und ihren wunderbaren Eigenschaften und Fähigkeiten andererseits sowohl den Naturalismus widerlegen als auch auf die Existenz eines Allmächtigen, Allwissenden und Allweisen hinweisen. Einer, der sie geschaffen und mit den nötigen Fähigkeiten ausgestattet hat.

Die Lebewesen können sich weder selbst geschaffen haben, noch können zufällige Prozesse in der Natur sie ins Leben gerufen haben. Folglich müssen sie mit all ihren Fähigkeiten und Qualitäten logischerweise auf den Befehl (Sei!) des Schöpfers entstanden sein, der über Wissen, Macht und Willen verfügt. Gottes Schöpfung begann mit Adam. Daher trägt jeder, ob Mann oder Frau, einen Teil des Samens, den Gott in Adam gepflanzt hat, nachdem er ihn aus Ton erschaffen hat. Der Schöpfer zeigt uns also, dass wir alle aus einer Hand sind. Von einem Gott.

Junge Menschen, die noch den größten Teil ihres Lebens vor sich haben, lernen, mit dieser Idee zu kämpfen. Aber auch in einem zarten Alter können wir die Eigenschaften beweisen, die Gott uns gegeben hat. Die reiche Farbpalette des Lebens lässt uns wie ein Wasserschleier durch einen unsichtbaren Vorhang schauen, um einen Teil der Größe Gottes zu akzeptieren.

Das Leben ist großartig. Das große Wesen Gottes steckt jedoch immer noch dahinter. Sie weckt die natürliche Neugier des Menschen. Sie bringt zum Nachzudenken, vielleicht sogar ein Déjàvu zu erleben und sich in seiner Umgebung wiederzuerkennen. Durch kurze Begegnungen und flüchtige Bekanntschaften bekommt man viel Selbsterkenntnis und kann nach und nach das Rätsel der Person lösen, die man zuvor für völlig unbekannt hielt. Wer es wagt den vermeintlichen Schleier Stück für Stück aufzudecken und die individuellen Eigenschaften seiner eigenen Seele sorgfältig zu interpretieren, wird Gott auf direktem Weg finden.

Seine Hinweise und seine Unterschrift ist überall zu finden. Man kann sie jedoch nur finden, wenn man sich auf die Suche nach der Wahrheit begibt. Es kann mit Sicherheit gesagt werden, dass Gott das Zeichen seiner unendlichen Liebe und Barmherzigkeit in unser tägliches Leben integriert und seine Selbstlosigkeit fortsetzt, die sich auf die täglichen Ereignisse für die Massen von gläubigen und ungläubigen Menschen auswirkt. Gut oder schlecht, jedes Ereignis hat einen Grund, unseren Glauben aus einer anderen Perspektive zu prüfen. Gott entfernt die Wundermomente aus dem Medienrummel und lässt sie in einer atmosphärischen Umgebung verschmelzen.

Schnappschüsse von erwachsenen Menschen aus dem Hier und Jetzt erzeugen eine kontemplative Wirkung der Wunder, die um uns herum geschehen, insbesondere aufgrund ihrer Ursache und ihres Zwecks. Viele Herzen der Jugendlichen zeigen Einsamkeit und Individualität in der postromantischen Annäherung des 21. Jahrhunderts, einem Zeitalter der Vernetzung und Kommunikation. Beim Gebet findet man die innere Ruhe. Liest man jeden Tag das Wort Gottes, so entdeckt man sich darin wieder. Seine Worte sind Lehren, die weder veraltet noch modisch sind, sie sind zeitlos. Heutzutage kann uns ein Film auf riesigen Leinwänden vom Alltagsleben in eine andere Welt von unglaublicher Brillanz entführen, aber keine Geschichte der Welt und die Art von Prüfungen, die dem Leben der Propheten zugefügt werden, können uns so viel erleben lassen. So viel von ihm, unserem Gott.

Tey Mu'minun
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